Vergütung und Finanzierung

Seit der Einführung des "Erneuerbare-Energien-Gesetzes" EEG im Jahr 2000 lassen sich Fotovoltaikanlagen wirtschaftlich betreiben und gelten als klimafreundliche, zukunftsorientierte und vor allem sichere Renditeobjekte. Auch nach den jüngsten Vergütungskürzungen lohnt sich der Betrieb weiterhin. Vor allem bei hoher bzw. optimierter Eigennutzung.

 

Die Vergütung der eingespeisten Energie ist für 20 Jahre gesetzlich garantiert und wird um jede selbst genutzte (beim Stromanbieter eingesparte) Kilowattstunde ergänzt.

 

Der Vergütungssatz wird seit Oktober 2014 von der Bundesnetzagentur für jedes Quartal neu festgelegt und bemisst sich an den Zubau-Zahlen der vorausgegangenen Monate. Er kann absinken, gleich bleiben, aber auch steigen.

 

Die Vergütung wird ab 1.1.2016 nur noch für Kleinanlagen bis 100 kWp gezahlt. Größere Anlagen unterliegen zwingend dem Marktprämienmodell und der Direktvermarktung.

 

Die unten angegebenen Werte sind prognostiziert und werden hier von der BNA veröffentlicht.

 

Erfahrungsgemäß sind Fotovoltaikanlagen günstig zu finanzieren. So bieten beispielsweise die KfW, die Umweltbank, aber auch viele Hausbanken gute Konditionen, die je nach Ausrichtung der Anlage eine jährliche Verzinsung von 4-8% möglich machen.

 

Auch nach den starken Vergütungskürzungen über die letzten Jahre bleibt der Betrieb einer Anlage attraktiv. Die Modulpreise sind auf einem Rekordtief und können die Minderung der Vergütung weitgehend kompensieren.

 

Zusätzlich können durch den Einsatz neuer Speichertechnologien und Verbrauchsoptimierung Autarkiegrade von über 80% erreicht werden. Die jährliche Stromkostenersparnis ist also immens und wird mit steigenden Strompreisen immer größer.

 

Die Zeichen stehen also auch 2017 auf Investition !